Carmen Wegge besucht Ankunftszentrum für Ukrainer*innen

Abgeordnete besucht die Erstaufnahmeeinrichtung für Vertriebene aus der Ukraine in Gilching

Als Mitglied des Innenausschuss besuchte Carmen Wegge am Dienstag, 29.03, die Erstaufnahmeeinrichtung für Vertriebene aus der Ukraine des Landkreises Starnberg in Gilching. Vor Ort informierte sich die Bundestagsabgeordnete über den Ablauf und die Situation bei der Aufnahme von Vertriebenen.

Carmen Wegge:

„Der Landkreis Starnberg ist für mich ein Vorbild bei der Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine. Die Gemeinde Gilching und der Landkreis arbeiten reibungslos Hand in Hand.

Im Gegensatz zu 2015 steht heute bei der Aufnahme von Geflüchteten die Humanität im Mittelpunkt. Gerade wenn der politische Wille auf Bundesebene da ist, kann schnell und unkompliziert gehandelt werden. Ich bin sehr froh, dass das mit einer SPD-Innenministerin jetzt möglich ist.“

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Gilching besteht seit Mitte März und ist die erste Anlaufstelle für Vertriebene aus der Ukraine. Die Einrichtung kann bis zu 200 Personen gleichzeitig aufnehmen. Aktuell sind hier 52 Personen registriert, medizinisch betreut und beim Stellen von Anträgen unterstützt. Der Gilchinger Bürgermeister Manfred Walter rechnet mit weiteren 100 in der nächsten Woche.

Manfred Walter, Bürgermeister:

„Die Gemeinde profitiert von den Erfahrungen von 2015. Die Strukturen für die Aufnahme von Geflüchteten sind bereits geschaffen worden und konnten schnell aktiviert werden. Insbesondere der Katastrophenschutz war in der Lage die Gemeinde schnell und tatkräftig beim Aufbau des Ankunftszentrums zu unterstützen. Auch das zivilgesellschaftliche Engagement ist beeindruckend.“

Bereits 2015 wurde in Gilching eine Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete geschaffen. Nach der erstmaligen Aufnahme im Ankunftszentrum vermittelt der Landkreis den Vertriebenen aus der Ukraine Wohnungen.

„Da im Landkreis bereits jetzt viele Menschen nach bezahlbaren Wohnungen suchen, muss der soziale Wohnungsbau im Landkreis weiter vorangetrieben werden. Jetzt ist es auch an uns im Bund noch bessere Voraussetzungen dafür zu schaffen. Dafür setze ich mich ein.“ so Carmen Wegge abschließend.