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Die Bundestagskandidatin der SPD bei der Arbeitsniederlegung bei Emerson

»Die Schließung des Standorts von Emerson in Weßling ist logisch nicht nachvollziehbar. Hier wird ein Betrieb geschlossen, der Gewinne erwirtschaftet, Tradition und gut ausgebildete Fachkräfte hat. Die Produktion wird nach Rumänien verlagert, weil dort Menschen für einen Hungerlohn arbeiten.

Das ist menschenverachtend« so SPD Bundestagskandidatin Carmen Wegge heute bei ihrem solidarischen Grußwort bei der Kundgebung der Beschäftigten vor Ort.

Heute Vormittag legten die rund 370 Beschäftigten von Emerson geschlossen die Arbeit nieder um vor ihrem Betrieb gegen die Schließung und für den Erhalt zu kämpfen. Claus Angerbauer, Sozialreferent und Behindertenbeauftragter der Stadt Weßling war vor Ort. Auch die Weßlinger SPD unterstützt mit uneingeschränkter Solidarität und großer Empathie den Arbeitskampf der Belegschaft der Firma Emerson Process Management, hinsichtlich der geplanten Standortschließung: »Die Firmenleitung in den USA versündigt sich in höchstem Maße an einer Belegschaft, die über all die Jahre motiviert und engagiert an einem hervorragendem Standort in einer wirtschaftlich bestens aufgestellten Region zu Werke geht.«

»Solange wir noch keinen europäischen Mindestlohn haben oder die Mitbestimmung des Betriebsrates bei unternehmerischen Entscheidungen noch nicht erreicht ist, machen die Beschäftigten von Emerson genau das richtige. Sie treten mutig und stark gegen diese kapitalistische Schwachsinnsentscheidung an.« schließt Carmen Wegge.

[Pressemitteilung als PDF zum Download]