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Die Bundestagskandidatin der SPD mit Benedikt Funke (Seenotretter Iuventa/Aquarius), Markus Rinderspacher (Vizepräsident Bay. Landtag und Sprecher für Europapolitik) und Claudia Steinke (Helferkreis Tutzing, Bündnis für Menschlichkeit) im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern

Die Pandemie stoppt keine Kriege. Die Pandemie hält den Klimawandel nicht auf. Noch immer sind Menschen auf der Flucht. Nicht alle werden gerettet, nicht alle kommen in Europa an. Welche Rolle spielen hier EU und Frontex?

Wir haben viele Kommunen, die sagen »Wir wollen aufnehmen« – aber sie dürfen nicht! Welche Rolle spielen hier Bund und Freistaat?

Viele Geflüchtete wollen arbeiten, deutsch lernen, ihr Leben zurück erobern. Viele ehrenamtliche Helfer*innen stehen an ihrer Seite. Aber viele fühlen sich allein gelassen. Warum?

All diesen Fragen gehen wir nach! Alle sind herzlich eingeladen.

21. April ab 19.00 Uhr via Zoom unter https://us02web.zoom.us/j/8105368693

Für die Teilnahme benötigen Sie keinen Account bei Zoom. Sie können sich direkt über Ihren Browser einwählen. Fragen können sowohl vorab per E-Mail an [email protected] oder direkt live gestellt werden.

[Pressemitteilung als PDF zum Download]

Im Rahmen der Veranstaltung »Keine verlorene Generation – Jugend in Zeiten von und vor Corona« am 23. März kam die 31-jährige SPD-Bundestagskandidatin Carmen Wegge mit Akteur*innen aus Jugendarbeit und Jugendverbänden ins Gespräch. Aus Berlin zur Online-Konferenz zugeschaltet war der Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendring Tobias Köck, der die Interessen von Kindern und Jugendlichen auf Bundesebene vertritt. Zum Bundesjugendring gehören alle Jugendringe und Jugendverbände in Deutschland. Wegge, die schon als Jugendliche ein selbstorganisiertes Jugendzentrum aufbaute und derzeit auch als stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Bayern aktiv ist, kennt sich in der Jugendarbeit gut aus. Die Erfahrungen, die die etwa 30 anwesenden Personen aus Jugend der Jugendarbeit in den letzten Monaten der Pandemie gemacht haben, waren ein großes Thema. Dabei ging es vor allem darum, sicherzustellen, dass Angebote wie Gruppenstunden, Jugendfreizeiten mit Kreativität und unter Einhaltung der gebotenen Hygienemaßnahmen wieder stattfinden können. Außerdem ist es sehr wichtig, die Ausbildung künftiger Jugendleiter*innen voranzubringen, um die Zukunft der Jugendarbeit vor Ort zu sichern. Köck, Wegge und auch der als Gast anwesende Vorsitzende des Kreisjugendring Starnberg Claus Piesch betonten »Jugendarbeit ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe! Deswegen haben Angebote für Jugendliche hohe Priorität.«
Wegge ist politische Mitbestimmung von Jugendlichen besonders wichtig: »Wenn Jugendliche wählen dürften, dann wären ihre Interessen in den letzten Monaten nicht so sträflich vernachlässigt worden. Davon bin ich überzeugt. Daher setze ich mich auf allen Ebenen für ein Wahlrecht ab 14 Jahren ein«, betont die junge Mutter.